Ist Intervallfasten gesund?

Intervallfasten: Der neue Gesundheitstrend

Ist das intermittierende Fasten zu Recht so beliebt?

Schon seit langer Zeit wird klassisches Fasten zum Abnehmen genutzt. Erst seit kurzem im Trend ist dagegen das sogenannte Intervallfasten. Immer mehr Menschen nutzen dieses Prinzip, um ihre Gesundheit zu fördern und ihr Leben bewusster zu gestalten. Viele haben aber auch die Vorstellung mit Intervallfasten schneller abnehmen zu können, da beim Fasten je nach Methode ja grundsätzlich weniger Mahlzeiten gegessen werden.

In diesem Beitrag klären wir, ob Intervallfasten so gesund ist, wie sein Ruf es vermuten lässt, wie die verschiedenen Methoden überhaupt funktionieren und ob bzw. wieviel du tatsächlich mit Intervallfasten abnehmen kannst. Eines ist jedoch sicher: Das Wolf Protein Fasten ist eine noch gesündere Methode des Intervallfastens, welche wir in einem extra Beitrag behandelt haben.

Inhalt:


Was ist Intervallfasten?

Intervallfasten wird auch als intermittierendes Fasten bezeichnet. Das Prinzip von Intervallfasten ist, dass mehrere Stunden oder Tage keine Nahrung aufgenommen wird. Wie lange diese Essenspause anhält, hängt von der gewählten Methode ab. Manche fastende Menschen verzichten so z. B. einfach nur auf das Frühstück am Morgen, andere Menschen dagegen auf das Abendbrot.

Intervallfasten ist dabei nicht mit Heilfasten zu verwechseln. Letzteres basiert auf einer limitierten Fastenzeit, zum Beispiel sieben Tage. Intervallfasten ist aber eine langfristige Diät, also als langfristige Ernährungsform gedacht. Es handelt sich demnach nicht um eine einmalige Fastenkur. Die Idee ist vielmehr, dass sich das Intervallfasten zu einer ganz normalen Routine in deinem Leben entwickelt, die du jede Woche und Tag für Tag problemlos einhalten kannst.

So funktioniert Intervallfasten

Nahrungsmittel in Form einer Uhr

In der Regel erfolgt Intervallfasten nach einer einfachen Anleitung. Je nach gewählter Methode bestimmt diese wie lange die Essenspausen ausfallen und an welchen bzw. an wie vielen Tagen du überhaupt einen Fastentag einlegst.

Um den gewünschten Effekt beim Intervallfasten zu erhalten, solltest du während der Fastenzeit vollständig auf Kalorien, sowohl in der Nahrung als auch in Getränken verzichten. Lediglich ungesüßte Getränke, z. B. Tee, ungesüßter Kaffee und natürlich Wasser, sind erlaubt.

Außerhalb der Fastenzeit musst du dich bei den Mahlzeiten nicht zurückhalten und kannst im Prinzip ganz normal essen und trinken. Sowohl im Sinne deiner Gesundheit als auch zum Zweck einer eventuell gewünschten Gewichtsabnahme, solltest du natürlich trotzdem den Anteil von Fast Food, industrialisiertem Fertigessen und raffiniertem Zucker in deiner Nahrung reduzieren.

Intervallfasten nach der 5:2-Methode

Die wichtigsten und beliebtesten Methoden beim Intervallfasten sind die 5:2 bzw. 16:8-Methode. Aber was ist damit gemeint? Bei der 5:2 Methode kannst du an fünf Tagen der Woche ganz normal essen, lediglich zwei Tage sind Fastentage, an denen dein Körper deutlich weniger Kalorien aufnehmen sollte. Für Frauen bedeutet das ca. 500 bis 800, für Männer ca. 600 bis maximal 850 Kalorien. Die Mahlzeiten sollten zudem keine oder nur einen sehr geringen Anteil an schnell verdaulichen Kohlenhydraten enthalten. Verzichten solltest du also z. B. auf Zucker, Kartoffeln, oder Nudeln.

Intervallfasten nach der 16:8 Methode

16/8 Intervallfasten

Bei der 16:8-Methode ist jeder Tag ein Fastentag. Das klingt zunächst vielleicht etwas härter, ist für viele Menschen am Ende aber leichter in das alltägliche Leben zu integrieren. Das Prinzip dieser Methode ist es, zwischen der ersten Mahlzeit des Tages und der letzten Mahlzeit des Vortages eine Essenspause von 16 Stunden einzuhalten. Während des Tages solltest du dich dann auf zwei Mahlzeiten beschränken.

Ein Beispiel: Wenn du am Vortag deine letzte Mahlzeit um 18:00 Uhr hattest, solltest du gemäß dieser Methode bis um 10:00 Uhr mit dem Frühstück warten. Auf diese Weise soll Körper und Stoffwechsel täglich für 16 Stunden in eine kurze Fastenzeit gefordert werden. Der Vorläufer vom 16:8 Intervallfasten ist übrigens das sogenannte Dinner Cancelling, bei der schlichtweg auf das Abendbrot verzichtet wird.

Alternierendes Fasten

Beim alternierenden Fasten wechseln sich Fastentage und „normale“ Tage ab. An Fastentagen nimmst du nach dieser Methode nur 25 Prozent der üblichen Menge an Kalorien zu dir. An normalen Tagen behältst du die Portion deiner Mahlzeiten wie gewohnt bei, ohne besondere Einschränkungen bei der Nahrung.

Neben den beschriebenen Techniken des Intervallfastens haben sich über die letzten Jahre jedoch auch noch zahlreiche andere Methoden mit mehr oder weniger Stunden fasten entwickelt, unter anderem die 10:2-Methode oder die 6:1-Methode. Der wichtigste Unterschied zwischen den Methoden ist in der Regel der Zeitpunkt von Fastentagen, Essenspausen und Nahrungsaufnahme. Welche Nahrung beim Intervallfasten zu bevorzugen ist und auf welche Nahrung du eher verzichten solltest, ist bei allen Methoden grundsätzlich sehr ähnlich.

Intervallfasten: Was solltest du essen?

Liste mit Apfel und Banane

Zu den normalen Mahlzeiten kannst du normal essen, solltest die Portionen jedoch auch nicht größer als üblich gestalten. Grundsätzlich eignet sich für Intervallfasten eine ausgewogene Diät am besten: also ballaststoffreiche Nahrung mit Vollkornprodukten und pflanzlichen Proteinen, wie z. B. Hülsenfrüchten.

Um einen Vitaminmangel zu vermeiden, solltest du natürlich auch ausreichend Obst und Gemüse essen. Reduziere bzw. verzichte dagegen auf Alkohol, Süßigkeiten und tierische Fette.

In der Fastenzeit, also in der Zeit zwischen den Mahlzeiten, solltest du komplett auf die Aufnahme von Kalorien verzichten. Dazu zählen auch Getränke, schließlich haben auch Fruchtsäfte, Soft-Drinks oder Milch Kalorien. Wasser und ungesüßter Tee bzw. Kaffee sind in diesen Stunden jedoch erlaubt.

Ist Intervallfasten gesund?

Ob Intervallfasten für den Menschen gesund ist oder nicht und welche Effekte Intervallfasten vor allem langfristig auf den Körper und die Gesundheit hat, ist aktuell noch etwas umstritten. Viele positive Effekte des Intervallfastens ergeben sich aus Studien, bei denen Forscher die Auswirkungen des Fastens auf die Gewichtsabnahme oder die Herzgesundheit untersucht haben.[$1],[$2]

Darum kann Intervallfasten sinnvoll ein

Wer sich mit dem Thema Intervallfasten auseinandersetzt, kommt nicht drum herum, sich auch einige Stunden mit dem Thema Ernährung zu beschäftigen. Selbst wenn du mit Intervallfasten nicht unmittelbar abnehmen oder einen anderen unmittelbaren Effekt spüren solltest, kann es deiner Gesundheit auf keinen Fall schaden, wenn du eine bewusstere Einstellung zu Lebensmitteln, sowie deren Nähr- und Inhaltsstoffen entwickelst. Ähnlich geht es z. B. auch Personen, die auf eine laktosefreie Ernährung umstellen müssen.

Anders als bei harten Fastenkuren, gelingt es vielen Menschen beim intermittierenden Fasten leichter, dieses als langfristige Diät in die tägliche Routine einzubauen und so auch nachhaltig von einem gesünderen Lebensstil zu profitieren. Auch wenn Langzeitstudien zu den Vorteilen von Intervallfasten noch rar sind, weisen Ergebnisse einiger Forscher zudem zumindest auf einen positiven Effekt auf den Stoffwechsel im Körper,[$3] sowie auf die Regulierung von Blutzuckerwerten und die Vorbeugung von Herzerkrankungen hin.[$4]

Kann man mehr Abnehmen mit Intervallfasten?

Mehrere Studien belegten in den vergangenen Jahren zudem, dass Intervallfasten beim Abnehmen helfen kann.[$5],[$6],[$7] Eine neue Pilotstudie zum intermittierenden Fasten nach der 16:8-Methode bescheinigte so für die Hälfte der Teilnehmer eine Gewichtsabnahme von 1,5 bis 6 Kilogramm innerhalb von vier Wochen.[$8]


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Die wichtigsten Vorteile von Intervallfasten im Überblick

Vorteile:

  • Nachhaltige Methode für eine bewusstere Ernährung
  • Intermittierendes Fasten ist leicht in den Alltag zu integrieren
  • Studien weisen auf positive gesundheitliche Effekte von Intervallfasten hin
  • Abnehmen kann mit Intervallfasten nachweislich gelingen

Wann ist Intervallfasten ungesund?

Negative Effekte des Intervallfastens auf den Körper bzw. die allgemeine Gesundheit sind nicht bekannt. Wenn während der Fastenzeit Kopfschmerzen, Müdigkeit oder andere Symptome auftreten, ist es dennoch ratsam einen Arzt zu konsultieren.

Wenn an Fastentagen weniger gegessen wird, muss zudem darauf geachtet werden, trotz der Diät noch ausreichend Nähr- und Mineralstoffe über die Nahrung im Körper aufzunehmen.


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Nicht für jede Person ist Intervallfasten geeignet

Informations-Symbol

Vielen Menschen gelingt es regelmäßige Fastenphasen von mehreren Stunden in den Alltag zu integrieren und so vom Intervallfasten nachhaltig zu profitieren. Wer jedoch an chronischen Krankheiten leidet, einen gestörten Stoffwechsel oder einen besonders niedrigen Blutdruck hat, sollte sich nicht ohne Weiteres in das Intervallfasten stürzen, sondern eine solche Diät zunächst mit seinem Arzt besprechen.

Das gleiche gilt auch für sehr alte Menschen, schwangere und stillende Frauen, Leistungssportler, sowie Menschen mit Essstörungen bzw. Untergewicht, da deren Körper womöglich einen höheren Bedarf an Kalorien und / oder Nährstoffen hat und ein intermittierendes Fasten eine zu große Belastung darstellen könnte.

Fazit: Vielen Menschen kann Intervallfasten helfen

16 Stunden nichts essen, jeden Tag, Woche für Woche ─ was zunächst nach einer harten Diät klingt, könnte bald eine wertvolle Alltasgroutine werden. Intervallfasten, also ein intermittierendes Fasten, könnte für dich und deinen Körper zahlreiche Vorteile bringen.

Intervallfasten kann so beispielsweise beim Abnehmen helfen, aber auch allgemein positive Effekte auf deine Gesundheit haben. Der Grundgedanke vom Intervallfasten ist es, regelmäßige Fastenphasen zwischen dem Essen in den Alltag zu integrieren. In einer der beliebtesten Varianten, der 16:8-Methode, dauert die Fastenphase z. B. 16 Stunden. Mit einer einmalig im Jahr durchgeführten Fasten-Kur hat das intermittierende Fasten also nichts zu tun. Vielmehr handelt es sich um eine langfristige, nachhaltige Diät.

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Quellen

[[QUELLEN-]]https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34633860/
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32060194/
https://www.annualreviews.org/doi/abs/10.1146/annurev-nutr-071816-064634
https://www.mdpi.com/2072-6643/11/3/673
https://www.cfp.ca/content/66/2/117.abstract
https://link.springer.com/article/10.1186/1475-2891-11-98
https://link.springer.com/article/10.1007/s13679-018-0308-9
https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-1115-9709[[-QUELLEN]]

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