
PMS: Diese Symptome können auftreten
Was versteht man unter PMS und welche Ursachen gibt es für die Beschwerden?
Stimmungsschwankungen, Heißhungerattacken, Kopfschmerzen, Wassereinlagerungen: Die Zeit vor der Periode ist für viele Frauen eine Herausforderung. Der Grund dafür ist das sogenannte prämenstruelle Syndrom, kurz PMS. Die Beschwerden umfassen dabei sowohl körperliche als auch psychische PMS Symptome, die von Frau zu Frau unterschiedlich stark ausfallen können. Während die einen lediglich ein paar Tage vor der Regelblutung mit Krämpfen und Kopfschmerzen zu tun haben, kämpfen die anderen mit Reizbarkeit, schmerzenden Brüsten oder sogar depressiven Verstimmungen.
Doch welche Ursachen gibt es überhaupt für PMS, welche Symptome können genau auftreten und was kann man dagegen tun? In unserem Ratgeber beantworten wir die wichtigsten Fragen dazu.
Was ist PMS?
PMS ist die Abkürzung für prämenstruelles Syndrom. Viele Frauen leiden einige Tage vor ihrer Regelblutung unter Beschwerden wie Bauch- oder Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen oder auch schmerzenden Brüsten. Bei den meisten Frauen bessern sich die Beschwerden mit dem Einsetzen der Periode.
Grundsätzlich tritt PMS nach dem Eisprung auf, also in der zweiten Zyklushälfte. Aus diesem Grund spricht man vom prämenstruellen Syndrom, da die Anzeichen sich auf die Zeit vor der Menstruationsblutung beschränken. Die prämenstruellen Symptome treten meistens zwei Wochen bis wenige Tage vor der Periode auf. Und sie sind übrigens keine Seltenheit: Über 90 Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter sind von den prämenstruellen Beschwerden betroffen.[$1]
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Welche Symptome können bei PMS auftreten?
Wassereinlagerungen, Kopfschmerzen, empfindliche Brüste, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit – die Liste der PMS Symptome scheint unendlich. Und sie sind von Frau zu Frau unterschiedlich. Während die einen eher mit körperlichen Beschwerden umzugehen haben, zeigen sich die PMS Anzeichen bei anderen eher in Form von psychischen Verstimmungen. Aus diesem Grund unterscheidet man bei PMS generell zwischen psychischen und körperlichen Symptomen. Diese können übrigens auch von Monat zu Monat variieren und vor jeder Regelblutung anders sein.
Körperliche Symptome von PMS: Brustschmerzen, Kopfschmerzen, Wassereinlagerungen

Die körperlichen Symptome des prämenstruellen Syndroms können bei jeder Frau unterschiedlich ausfallen. Nicht jede hat mit den gleichen Beschwerden vor der Regelblutung zu kämpfen und nicht bei allen Frauen sind die körperlichen Symptome gleich stark ausgeprägt.
Zu den möglichen körperlichen PMS Symptomen gehören[$2]:
- Unterleibsschmerzen
- Kopfschmerzen
- Verdauungsprobleme (Durchfall oder Verstopfung)
- Rückenschmerzen
- Unreine Haut
- Spannende und schmerzende Brüste
- Wassereinlagerungen
- Rückenschmerzen
- Kreislaufprobleme
Übrigens kann PMS nicht nur mit Beschwerden wie Kopfschmerzen, Blähungen oder Wassereinlagerungen einhergehen, sondern auch dein Appetit kann sich verändern. Viele Frauen haben mit Heißhunger vor der Periode zu kämpfen, andere klagen über Appetitlosigkeit, Völlegefühl oder Übelkeit. Häufig haben Frauen auch das Gefühl, dass sie vor ihrer Regelblutung an Gewicht zunehmen. Das liegt allerdings an den für PMS typischen Wassereinlagerungen. Mit Beginn der Menstruation bilden sich diese Wasseransammlungen wieder zurück.
PMS: Auch psychische Symptome sind typisch

Du bist vor deiner Periode oft gereizt, müde oder kannst dich nicht gut konzentrieren? Auch das sind typische Anzeichen für PMS, nur eben nicht körperlich, sondern psychisch. Und auch hier gilt: Nicht bei allen Frauen müssen die prämenstruellen Symptome gleich stark sein – oder überhaupt auftreten. Häufig kommen allerdings sowohl körperliche als auch psychische PMS Anzeichen vor.
Zu den häufigsten psychischen PMS Symptomen gehören[$3]:
- Stimmungsschwankungen
- Reizbarkeit
- Depressive Verstimmungen
- Antriebslosigkeit
- Konzentrationsstörungen
- Schlafstörungen
- Erschöpfung
- Innere Unruhe
Also keine Sorge, wenn du wegen PMS unter Stimmungsschwankungen leidest – viele Frauen fühlen sich vor ihrer Regelblutung überfordert, emotional instabiler oder auch weniger selbstbewusst. In der Regel verschwinden diese Anzeichen allerdings mit der einsetzenden Menstruationsblutung wieder.
Was sind die Ursachen für die PMS Symptome?
Die Ursachen für die prämenstruellen Symptome sind wissenschaftlich tatsächlich noch nicht genau geklärt. Die gängigste Vermutung ist, dass ein Ungleichgewicht von Östrogen und Progesteron für die Beschwerden vor der Regelblutung verantwortlich ist. Das Hormon Progesteron wird vom Körper in der zweiten Zyklushälfte – also vor dem Einsetzen der Menstruation – gebildet und kann den Hormonhaushalt etwas durcheinanderbringen.[$4]
Als weitere Ursache für PMS wird auch ein veränderter Melatoninspiegel diskutiert.[$5] Während der zweiten Zyklushälfte steigt der nächtliche Melatoninspiegel später und geringer an – das kann auch zu Schlafproblemen vor der Periode führen.
Insgesamt gibt es aber auch äußere Faktoren, welche die prämenstruellen Beschwerden begünstigen können. Dazu gehören Stress, Nikotin- und Alkoholkonsum, aber auch Schlaf- und Bewegungsmangel.[$6] Leider lässt sich PMS und den damit verbundenen Symptomen nicht wirklich vorbeugen. Aber, wenn du auf deinen Körper achtest, dich ausgewogen ernährst und bewegst sowie auf die Versorgung mit wichtigen Nährstoffen Wert legst, kann das deinem allgemeinen Wohlbefinden guttun und eventuell auch die Zeit vor deiner Periode etwas angenehmer machen.
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Muss man mit PMS Beschwerden zum Arzt?
Das Wichtigste vorab: Auch wenn die Beschwerden vor der Regelblutung natürlich belastend sein können, beim prämenstruellen Syndrom handelt es sich nicht um eine Erkrankung und dementsprechend ist eine Behandlung auch nicht zwingend erforderlich. Allerdings ist es sinnvoll, die PMS Beschwerden mit deinem Arzt oder deiner Ärztin zu besprechen, um andere Ursachen oder Erkrankungen auszuschließen. Am besten ist es, wenn du deinen Menstruationszyklus und die auftretenden PMS Symptome dokumentierst. So kann dein Arzt feststellen, welche Symptome genau im Zusammenhang mit PMS auftreten und leichter eine Diagnose stellen.
Anhand deiner Aufzeichnungen und einer körperlichen Untersuchung können andere Ursachen für die Beschwerden ausgeschlossen werden. Bei PMS mit starken psychischen Symptomen wie depressiven Verstimmungen bzw. Depressionen, können auch weitergehende Untersuchungen veranlasst werden. Außerdem kann dein Arzt durch eine Blutuntersuchung auch den Beginn der Wechseljahre ausschließen, denn diese gehen am Anfang mit PMS-ähnlichen Beschwerden einher.
PMS und PMDS – Was ist der Unterschied?
Wurden andere Ursachen von deinem Arzt ausgeschlossen, sind prämenstruelle Beschwerden zwar unangenehm bzw. belastend, aber nicht bedenklich. Anders verhält es sich, wenn die Belastung durch die PMS Symptome so groß ist, dass sie deinen normalen Tagesablauf sowie dein Berufs- und Familienleben beeinträchtigen. In diesem Fall spricht man von einer prämenstruellen dysphorischen Störung, kurz PMDS. Im Gegensatz zu PMS gilt PMDS als Erkrankung. Mit dysphorisch wird ein emotionaler Zustand beschrieben, der mit einer depressiven Grundstimmung einhergeht. Diese Symptome einer PMDS kommen häufig zusätzlich zu anderen prämenstruellen Beschwerden vor. Bist du also besonders von psychischen PMS Symptomen betroffen und vor deiner Periode stark eingeschränkt, solltest du auf jeden Fall mit einem Arzt darüber sprechen, da es sich hierbei um PMDS handeln könnte. Es gibt zwar keinen spezifischen Test zur Diagnose dieser Störung, aber dein Frauenarzt kann mit einer körperlichen Untersuchung, einem von dir geführten PMS-Tagebuch und einem ausführlichen Anamnese-Gespräch eine entsprechende Behandlung einleiten.
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Fazit: Was kann man gegen die PMS Symptome tun?
Wenn du jeden Monat vor deiner Regelblutung unter PMS Symptomen leidest, dann fragst du dich wahrscheinlich, ob und was man gegen die Beschwerden tun kann. Zur Linderung von PMS gibt es verschiedene Möglichkeiten: Von regelmäßiger Bewegung, Stressreduzierung und ausgewogener Ernährung bis hin zu schmerzlindernden Medikamenten bei starken Krämpfen und Kopfschmerzen ist vieles möglich. Solltest du unter PMDS leiden, dann kann dir ein Arzt eventuell nach ausführlicher Diagnose auch leichte Antidepressiva und entsprechende Medikamente verschreiben. Bei starken PMS Beschwerden ist es grundsätzlich ratsam, mit deinem Frauenarzt zu sprechen und dich untersuchen zu lassen.
Insgesamt solltest du in der Zeit vor deiner Periode darauf achten, was dir persönlich guttut und gegen deine individuellen Beschwerden hilft. Stress zu vermeiden und auf deinen Körper zu achten, kann hier schon viel helfen.
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Quellen:
[[QUELLEN-]]https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4548199/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4548199/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4548199/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3118460/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3118460/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3118460/[[-QUELLEN]]