Kalt duschen

Kalt duschen: Diese 9 Vorteile bringt es mit sich

It’s getting cold in here – kalt duschen soll viele Vorteile mit sich bringen. Aber stimmt das wirklich? Wir machen den Check. In diesem Blogbeitrag verraten wir dir außerdem, wie Kälte auf den Körper wirkt, welche Vorteile die kalte Dusche mit sich bringt, worauf du achten solltest und vieles mehr. Wir wollen noch nicht zu viel verraten, aber wir duschen ab jetzt kalt – oder versuchen es zumindest.


Inhalt:


Wie wirkt Kälte auf den Körper?

Morgens aus dem warmen Bett in eine kalte Dusche springen, brrr – allein der Gedanke löst bei vielen schon leichte Panik aus und ist zugegebenermaßen eine echte Überwindung. So soll die kalte Dusche am Morgen aber neben der wachmachenden Wirkung vor allem viele gesundheitliche Vorteile mit sich bringen. Bevor wir uns aber dieser coolen Thematik widmen, wollen wir allgemein klären, wie Kälte auf den Körper wirkt.

Mann nimmt kalte Dusche

Bei Kälte reagiert der menschliche Körper mit einer erhöhten Wärmeproduktion und einem beschleunigten Stoffwechsel. Während wir uns vor tausenden von Jahren an den Kältereiz angepasst haben, ist das heute nicht mehr nötig: Wir können einfach die Heizung aufdrehen oder uns bspw. einen dicken Pullover überziehen. Damit entziehen wir dem Körper den Reiz und das kann zu metabolischen Erkrankungen führen und auch zur Störung des Hormon-Gleichgewichts.

Kalte Reize sollen auch das Immunsystem stärken – so eine weit verbreitete Annahme. Auch wenn sich die Vermutung hartnäckig hält, konnte es bisher nicht ausreichend belegt werden. Einen oder mehrere Versuche ist es unserer Meinung nach aber Wert.

Unbestreitbar ist aber, dass Kälte die Blutgefäße trainiert und die Hautdurchblutung verbessert, denn durch Kälte verengen sich zuerst die Gefäße und erweitern sich danach – so Prof. Dieter Melchart, Leiter des Kompetenzzentrums für Komplementärmedizin und Naturheilkunde in München. Das dürfte uns allen bekannt vorkommen, wenn wir bspw. an Verletzungen und Co. denken. Denn womit behandeln wir diese? Richtig, mit Cool-Packs, Eisspray oder auch kalten Waschlappen. Weiterhin kann Kälte Schwellungen reduzieren und das Schmerzempfinden verringen, da durch den Kältereiz die Nerven- und Schmerzrezeptoren träge werden. Dazu aber später mehr.

Kälte ist ein sehr subjektives Empfinden, was durch Gewohnheiten und Veranlagungen beeinflusst wird. Übrigens: Männer reagieren meist nicht so verfroren wie Frauen. Das liegt daran, dass ihre Haut dicker ist, sie eine größere Muskelmasse und dadurch einen höheren Grundumsatz haben.

9 Vorteile von kaltem Duschen

Aber nun Schluss mit den vielen Vermutungen, denn jetzt wird’s richtig cool: Wir schauen uns an, welche Vorteile die kalte Dusche wirklich bringt. Los geht’s!

1. Erste Hilfe bei Entzündungen und Schmerzen

Eisspray, Cool-Pack und Co. sind wahre Wundermittel bei Entzündungen: Denn durch Kälte ziehen sich nämlich die Blutgefäße zusammen und hemmen die Entzündungsfaktoren. Auch bei chronischen Schmerzen kann eine kalte Dusche helfen.

Neben einer kalten Dusche kann außerdem auch eine antientzündliche Ernährung dich bei deinen Entzündungen positiv unterstützen.

2. Immunsystem stärken

Laut den Ergebnissen einer Studie kann sich kaltes Duschen positiv auf das Immunsystem auswirken.[$1] Auch wenn ausreichende Belege dafür fehlen, ist es doch einen Versuch wert, oder?

3. Bessere Durchblutung

Mit einer regelmäßigen, kalten Dusche trainierst du deine Gefäße: Wie wir es gelesen haben, ziehen sie sich bei Kälte zusammen und weiten sich beim Erwärmen danach.[$2] Das führt zu einem erhöhten Bedarf und somit zu einem besseren Transport von Sauerstoff und Nährstoffen.

Apropos Nährstoff: Den Körper ideal mit Nährstoffen zu versorgen, kann auch mit einer ausgewogenen und bunten Ernährung schwierig sein. Mit unseren Omega 3 Kapseln, den Essentials O3 D3 K2, welche wie der Name es schon vermuten lässt mit den Vitaminen D3 und K2 angereichert sind, kannst du deinen Körper mit wertvollen Omega-3 Fettsäuren, Vitamin D3 und Vitamin K2 versorgen und musst du dir darüber keine Gedanken machen. Außerdem haben wir auch bereits einen Beitrag dazu verfasst, wie du Vitaminmangel erkennen und vorbeugen kannst.

4. Wach-Effekt

Und das führt uns direkt zum nächsten Vorteil: die wachmachende und belebende Wirkung. Eine kalte Dusche am Morgen ist der natürliche Energy-Booster.

Tipp: Wenn dir das nicht ausreicht, empfehlen wir dir unseren Synergy, den Energy Drink ohne Zucker.

5. Antidepressive Wirkung

Bei Depressionen soll die kalte Dusche einer Studie zufolge eine antidepressive Wirkung haben[$3] und die Laune verbessern können. Wenn du das nächste Mal mit dem falschen Fuß aufstehst, probier’s aus!

6. Glow-Boost für Haut und Haar

Eine kalte Dusche strafft die oberen Hautschichten, verschließt die Poren und lässt die Haare meist gesünder aussehen.

Wenn du Haare, Haut und Co. von innen heraus unterstützen willst, empfehlen wir dir unser More Clear Skin Glow. Auch viele weitere unserer Produkte wirken sich positiv auf Haut und Haare aus.

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7. Starker Wille

Sich unter die kalte Dusche zu stellen, kostet wirklich Überwindung, Mut und einen starken Willen. Überwinde dich und erlebe das Gefühl von innerer Stärke!

8. Muskelkater vorbeugen

Mit einer kalten Dusche nach dem Training oder Workout kannst du sogar Muskelkater vorbeugen. Und laut einer Studie sogar bereits bestehenden Muskelkater lindern können.[$4]

9. Abnehmen

Ein Traum scheint wahr zu werden: Denn kaltes Duschen soll tatsächlich die Fettverbrennung erhöhen und beim Abnehmen helfen. Denn durch die Kälte erhöht der Körper die Wärmeproduktion, für die er die Fettsäuren nutzt. Schaue dir außerdem auch unsere weiteren Tipps an, wie du deine Fettverbrennung steigern kannst.

Sicherlich gibt es noch mehr Vorteile von kalten Duschen, wir haben uns aber auf die fokussiert, die für uns und dich am interessantesten sind.

Kalt duschen und Muskelaufbau – Vor- oder Nachteil?

Die Einen schwören darauf, die Anderen nicht – viele Sportler setzen nach dem Training oder Workout auf eine kalte Dusche oder gar ein Eisbad. Denn wie wir bereits wissen, kann der Kältereiz für eine bessere Durchblutung sorgen und sogar Entzündungsprozesse lindern. Aber ist das positiv für den Muskelaufbau? Um Muskeln aufbauen zu können, müssen sie belastet werden. Durch den Reiz entstehen winzige Risse in der Muskulatur, die dann zum Aufbau von Muskeln beitragen. Wenn durch eine kalte Dusche aber Entzündungsprozesse gelindert werden, kann sich das negativ auf den Muskelaufbau auswirken. Weiterhin kann eine kalte Dusche zum Anstieg des Cortisolspiegels führen und dieses Stresshormon wiederum kann den Muskelaufbau behindern. Unmittelbar nach einer Trainingseinheit oder einem Workout kann die kalte Dusche kontraproduktiv für den Muskelaufbau sein. Aber um konkrete Aussagen treffen zu können, fehlt es leider an ausreichenden Belegen.

Worauf du beim kalten Duschen achten solltest

Und wie es immer so im Leben ist, gibt es natürlich auch bei der kalten Dusche nicht nur viele positive Effekte, sondern auch einige Fälle und Situationen, in denen das kühle Nass nicht empfohlen wird, bspw. bei Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems und der Schilddrüse. Diese schauen wir uns jetzt an. Vorab: Wenn du Vorerkrankungen hast oder unsicher bist, wende dich am besten vorher an einen Arzt.

Warm oder kalt duschen bei Fieber

Fieber ist ein Signal deines Körpers: Oft zeigt es, dass dein Körper sich verstärkt gegen Krankheitserreger oder Entzündungsfaktoren wehrt. Da eine kalte Dusche eine Belastung für den Körper darstellt, solltest du besser darauf verzichten und dich auskurieren.

Kalt duschen bei Erkältung

Ebenso verhält es sich bei einer Erkältung: Auch wenn kalte Duschen einen positiven Effekt auf das Immunsystem haben können, solltest du bei einer Erkältung nicht zusätzlich für Belastung sorgen.

Grafik mit hervorgehobener Schilddrüse

Kalt duschen mit Morbus Basedow

Morbus Basedow ist eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, bei der übermäßig viele Schilddrüsenhormone produziert werden. Eine kalte Dusche fördert aber die Produktion von Schilddrüsenhormonen, was bei dieser Erkrankung problematisch ist und kontraproduktiv wirken kann.

Anleitung kaltes Duschen

Hand stellt Duschtemperatur ein

Du bist bereit und willst dich der kalten Dusche stellen? Wir sind begeistert! Wie du am besten startest, verraten wir dir jetzt: Beginne zuerst lauwarm, um deinen Körper an die kalten Temperaturen zu gewöhnen. Dann kannst du die Temperatur langsam nach unten drehen. Fang unten bei den Füßen an und arbeite dich dann nach oben zum KopfRücken und Nacken sind besonders kälteempfindlich.

Vorsicht ist geboten, wenn du zu schnell von warm auf kalt wechselst, denn das kann im schlimmsten Fall zu Kreislauf-Beschwerden führen. Wenn dir schwindelig wird, leg dich auf den Boden und leg die Beine hoch. Anfangs solltest du etwa 30 bis 60 Sekunden kalt duschen, danach kannst du die Dauer steigern.

Fazit zum Beitrag "Kalt duschen"

Die kalte Dusche bringt zahlreiche Vorteile mit sich: So soll u. a. das Immunsystem unterstützt werden, die Regeneration gefördert werden und auch die Haare und Haut davon profitieren. Auch wenn sich einige Vorteile nicht klar belegen lassen, sind wir überzeugt und probieren es einfach aus. Wie sieht‘s bei dir aus?

FAQ: Meistgestellte Fragen rund um das Thema "Kalt duschen"

[[FAQ-]]

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[Q-]Wie gesund ist es kalt zu duschen?[-Q]
[A-]Eine kalte Dusche kann sehr gesund sein und viele Vorteile mit sich bringen. Wenn du krank bist oder dich nicht gut fühlst, solltest du eine kalte Dusche aber vermeiden.[-A]
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[Q-]Was bringt täglich kaltes duschen?[-Q]
[A-]Eine tägliche, kalte Dusche kann sich positiv auf deine Stimmung und deine Gesundheit auswirken: Sie kann u. a. antidepressiv wirken und für eine bessere Durchblutung sorgen.[-A]
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[Q-]Wie lange soll man kalt duschen?[-Q]
[A-]Zu Beginn solltest du etwa 30 bis 60 Sekunden kalt duschen, danach kannst du die Dauer steigern.[-A]
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[Q-]Wie oft sollte man am Tag kalt duschen?[-Q]
[A-]Wir empfehlen dir ein- bis zweimal täglich kalt zu duschen. Probier aus, wie es für dich passt.[-A]
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[[-FAQ]]

Quellen:

[[QUELLEN-]]https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0161749
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31842246/
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17993252/
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19357407/[[-QUELLEN]]

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